Beim Thema Krebs sind noch viele Fragen offen. Und jedes geförderte Projekt hat seine eigene Ausrichtung und Zielsetzung. Zusammen decken die verschiedenen Projekte ein grosses Spektrum der Krebsforschung ab und haben dasselbe Ziel: Sie möchten die Überlebenschancen und die Lebensqualität von Patientinnen und Patienten mit Krebs verbessern.
Unterstützt wurden z. B. folgende Projekte:
- Die frühzeitige Erkennung von Brustkrebs durch eine Mammografie kann entscheidend für die Prognose und die Behandlungsergebnisse sein. Deshalb hat die Krebsliga Zentralschweiz die Studie «Analyse der Tumorstadien bei Brustkrebs in der Zentralschweiz. Gibt es Unterschiede gegenüber den Schweizer Kantonen, welche ein organisiertes Brustkrebs-Screening anbieten?» finanziell unterstützt. (Interview im Jahresbericht 2024 mit Herr Dr. Gutzeit und die Publikation im ESMO Open vom Oktober 2024)
- Die TAXIS-Studie erforscht eine neue Behandlung bei Brustkrebs mit Befall der Lymphknoten in der Achselhöhle. Dabei wird untersucht, ob die neue Methode den Frauen mehr Lebensqualität bringt und ob sie onkologisch genauso sicher ist. Diese internationale Studie schliesst Zentralschweizer Brustkrebs-Patientinnen im Luzerner Kantonsspital und in der Klinik St. Anna, Luzern mit ein. (Interview im Jahresbericht 2022 mit Frau Dr. Bucher)
- Die von Dr. Katharina Roser geleitete Studie der Universität Luzern untersucht die Epidemiologie von Krebs bei jungen Menschen sowie die psychosoziale Gesundheit von Survivors. Hier finden Sie die Zusammenfassung des Abschlussberichts des von der Krebsliga Zentralschweiz unterstützten Projekts. Zudem finden Sie hier ein Interview mit der Studienleiterin Dr. Katharina Roser aus unserem Jahresbericht 2022.
Die Krebsliga Zentralschweiz ist interessiert an den Ergebnissen der Forschungsprojekte. Sie engagiert sich nach ihren Möglichkeiten in der Weiterverarbeitung von Ergebnissen und Unterstützung in der Vernetzung und Medienarbeit.
- Ein Beispiel ist der gemeinsame Workshop mit der Hochschule Luzern, zu dem Fachpersonen aus der Medizin eingeladen wurden. Ziel war einerseits die Präsentation der Ergebnisse «Verbesserung der Lebensqualität von Zentralschweizer Krebspatient:innen und der Versorgungseffizienz». Andererseits lag der Fokus auf der Erarbeitung von konkreten Handlungsempfehlungen in den Phasen Diagnose, Behandlung und Nachsorge. (Ausführlicher Artikel zum Projekt).