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Erbschaften & Legate

Im Rahmen von Erbschaften und Legaten kann die Krebsliga Zentralschweiz berücksichtigt werden. Diese Unterstützung trägt in einem hohen Mass dazu bei, dass wir unsere Dienstleistungen für Menschen, die von Krebs betroffen sind und ihre Nächsten, kostenlos anbieten, zudem die Information/Prävention und Forschungsförderung gewährleisten können. Oder Sie haben die Möglichkeit, Ihr Legat für einen bestimmten Zweck festzulegen. So konnte z.B. unser Pflegebettendienst erst dank einem grosszügigen Legat ins Leben gerufen werden.

Mit einem Legat (auch Vermächtnis genannt) vermachen Sie einer Person oder einer Organisation einen festen Betrag oder bestimmte Wertsachen (z.B. Immobilien, Wertschriften).

Wenn Sie die Krebsliga Zentralschweiz als Erbin einsetzen, erhält sie eine gewisse Quote des Nachlasses (als Miterbin) oder den gesamten Nachlass (als Alleinerbin).

Sie können der Krebsliga Zentralschweiz Ihr Legat oder Erbe zweckfrei verschreiben oder den Zweck bestimmen. Dies kann die Sozialberatung, Prävention oder Forschung sein oder auch ein spezifisches Angebot wie der Pflegebettendienst oder die Familientrauerbegleitung.

Welche Form auch immer Sie wählen: Wir wissen es sehr zu schätzen, wenn Sie die Krebsliga Zentralschweiz in Ihrem Testament berücksichtigen.

Bei Fragen stehen wir Ihnen – selbstverständlich unter Wahrung der gebotenen Diskretion – gerne zur Verfügung. Ihre Vertrauenspersonen für Legate und Erbschaften bei der Krebsliga Zentralschweiz sind:

Präsident: Dr. med. Roland Sperb

Geschäftsführerin: Carmen Stenico, Telefon 041 210 25 50, Mail

Auf den 1. Januar 2023 trat das revidierte Erbrecht in Kraft. Erblasser können jetzt über einen grösseren Anteil ihres Nachlasses frei bestimmen. Es empfiehlt sich deshalb, bestehende Testamente zu überprüfen.

Wer sein Erbe mittels Testament oder Erbvertrag regelt, kann künftig mindestens die Hälfte des Vermögens frei verteilen. Konkret werden ab 1. Januar 2023 die Pflichtteile der Kinder gesenkt und die Pflichtteile der Eltern gestrichen. Der Pflichtteil ist jener Teil des gesetzlichen Erbteils, worauf bestimmte Familienmitglieder einen Rechtsanspruch haben und in einem Testament nicht unterschritten werden dürfen. Die Höhe dieser Pflichtteile ist abhängig von der Familienkonstellation (s. Übersicht).

Neben den Pflichtteilen verbleibt die «freie Quote», worüber die Erblasserin oder der Erblasser frei verfügen kann. In der Höhe dieser freien Quote kann zum Beispiel eine gemeinnützige Organisation im Testament berücksichtigt werden. Wenn Sie kein Testament oder Erbvertrag verfassen, kommen die gesetzlichen Erbteile zum Zug. Diese gesetzliche Erbfolge bleibt auch ab 1. Januar 2023 gleich.

Inwiefern betrifft mich das neue Erbrecht? Wenn Sie Ihren Nachlass bereits mit einem Testament oder Ehe-/Erbvertrag geregelt haben, empfehlen wir, diesen durch eine Fachperson zu überprüfen. Das Gesetz tritt am 1. Januar 2023 ohne Übergangsfrist in Kraft. Vor allem wenn Sie in Ihren bestehenden Regelungen Pflichtteile erwähnen, kann es zu Schwierigkeiten bei der Interpretation Ihres letzten Willens kommen.

Haben Sie Fragen zum Erbrecht, dann nehmen Sie mit uns Kontakt auf.

Das Testament ist eine letztwillige Verfügung, mit der Sie – unter Vorbehalt der gesetzlichen Erbansprüche – festlegen, was mit Ihrem Nachlass geschehen soll. Sie können Erben einsetzen und unter Umständen ausschliessen, Legate vermachen, eine Anordnung für die Erbteilung erlassen oder einen Willensvollstrecker einsetzen. Liegt kein Testament vor, tritt die gesetzliche Erbfolge in Kraft. Das heisst, Ihr Erbe wird nach dem Gesetz auf den Ehepartner und die Nachkommen verteilt. Sind diese nicht vorhanden, geht das Erbe an entfernte Verwandte. Als entfernte Verwandte gelten Grosseltern sowie deren Nachkommen. Sind auch diese nicht vorhanden, wird der Staat zum Alleinerben. 

Ein Testament zu verfassen bedeutet nicht in erster Linie mit dem eigenen Leben schon abzuschliessen. Es schafft vielmehr klare Verhältnisse und Ordnung. Für Sie selber und Ihre Liebsten.

Wenn Sie also keine direkten Nachkommen oder Ehepartner haben, wenn Sie nicht mit Ihrer Partnerin oder Ihrem Partner verheiratet sind resp. die Partnerschaft nicht registriert ist, oder Sie nahestehende, nicht verwandte Menschen begünstigen oder die Arbeit von Organisationen berücksichtigen möchten, die Ihnen besonders am Herzen liegen, dann ist es besonders wichtig ein Testament zu machen.